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Aktuelles
Osteoporose und Magensäure
Durch mehrere Studien wurde in den letzten Jahren nachgewiesen, dass Personen, die Medikamente zur Reduzierung der Magensäure einnehmen oder eine verminderte Magensäureproduktion aufweisen ein bis zu 50% erhöhtes Knochenbruchrisiko sowie eine geringere Knochenmasse besitzen.
Der ursächliche Zusammenhang zwischen der Magensäure und der Knochendichte war jedoch bislang nicht eindeutig geklärt.
Weitreichende klinische Bedeutung hat in diesem Zusammenhang eine aktuelle Untersuchung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf erlangt.
In dem Versuch konnte nachgewiesen werden, dass die Zufuhr des überwiegend in der Nahrung und Präparaten enthaltenen Calciumcarbonats bei den betroffenen Personen langfristig zu einem Mangel an Calcium führt. Die zu geringe Sekretion der Magensäure ermöglicht keine ausreichende Ionisierung von Calciumcarbonat, so dass dieses nur zu einem geringen Teil resorbiert werden kann und überwiegend unverdaut ausgeschieden wird.
Erniedrigte Calciumspiegel führen zu einer Freisetzung von Calcium aus den Knochen, so dass ein erhöhtes Frakturrisiko besteht.
Betroffen sind hiervon bis zu 30% der Personen über 60 Jahre, so dass die INTERCELL Pharma zwei verschiedene Formulierungen entwickelt hat, um allen von Osteoporose betroffenen Patienten eine optimale und zielgerichtete Therapie zu ermöglichen.

